Ratgeber
Verhandeln mit chinesischen Geschäftspartnern
Trainerin ist Dr. Andrea Thürmer Leung, die über zwei Jahrzehnte in Hongkong und China im Management gearbeitet hat und seit 2008 Konzerne und Mittelständler auf ihre China-Geschäfte vorbereitet.

Inhalt dieser Seite
Wer die Spielregeln chinesischer Verhandlungen kennt, dreht den Spieß um: Geduld wird zur eigenen Taktik, das Geschäftsessen zum Vertrauensaufbau, die Nachverhandlung zur erwartbaren Etappe. Seit 2008 macht Dragon-Business-Gründerin Dr. Andrea Thürmer Leung Fach- und Führungskräfte aus Konzernen und Mittelstand fit für Verhandlungen mit chinesischen Geschäftspartnern. Für welche Unternehmen sie bereits gearbeitet hat, zeigt die Auswahl unten.





































Warum Verhandlungen in China anders laufen als in Deutschland
Vier Grundregeln am chinesischen Verhandlungstisch

Chinesische Verhandlungstaktiken erkennen und richtig reagieren
Der Preis ist nie endgültig
Geduld als Waffe
Freundlich, aber unverbindlich
Große Runden, wechselnde Gesichter
Verhandelt wird auch beim Essen
Nach der Unterschrift geht es weiter
Verhandlungen mit chinesischen Partnern richtig vorbereiten
Beziehung vor dem ersten Termin aufbauen
Die eigene Delegation klug zusammenstellen
Ziele, Spielräume und Grenzen festlegen
Den Entscheidungsweg der Gegenseite klären
Agenda, Sitzordnung und Protokoll ernst nehmen
Zeit realistisch kalkulieren
Zugeständnisse dosieren
Nach der Unterschrift dranbleiben
Verhandlungstraining China: souverän verhandeln lernen
Alle, die auf deutscher Seite Verhandlungsverantwortung tragen: Einkäufer, die mit chinesischen Lieferanten um Konditionen ringen, Vertriebsteams mit chinesischen Kunden, Projektleiter und Geschäftsführer vor wichtigen Abschlüssen. Das Training funktioniert für einzelne Verhandlungsführer genauso wie für das komplette Team, das später gemeinsam am Tisch sitzt.
Möglich ist ein kurzer Impuls unmittelbar vor einer anstehenden Verhandlung, ein ganzer oder zwei intensive Trainingstage oder eine begleitende Reihe über mehrere Termine hinweg. Welcher Umfang sinnvoll ist, zeigt sich in der Bedarfsanalyse.
Das Training kommt zu Ihnen: in Ihr Unternehmen, an einen Ort Ihrer Wahl oder in den virtuellen Raum. Dragon Business arbeitet deutschlandweit, etwa in Stuttgart, München und Frankfurt, der Firmensitz liegt in Schwäbisch Gmünd.
Gearbeitet wird an Ihrer realen Verhandlungssituation: Impulse zu Taktiken und Spielregeln, Diskussion konkreter Fälle aus Ihrem Geschäft und Übungen zu kritischen Momenten wie Preisgesprächen oder Nachforderungen. Die China-Business-BOXs mit ihren Impulskarten sichern anschließend den Transfer in den Alltag.
Nach Ihrer Anfrage klärt Dr. Andrea Thürmer Leung im Gespräch, wer verhandelt, worum es geht und wo es bisher hakt. Darauf wird das Training zugeschnitten und durchgeführt. Bei Bedarf folgen Vertiefungstermine, etwa vor der nächsten Verhandlungsrunde.

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Häufige Fragen zum Verhandeln mit chinesischen Geschäftspartnern
Weil auf chinesischer Seite nicht nur über die Sache verhandelt wird, sondern über die Beziehung. Vertrauen muss wachsen, Entscheidungen fallen in der Hierarchie über dem Verhandlungstisch, und Geduld gilt als Stärke. Wer Tempo erzwingen will, signalisiert Schwäche und verschlechtert sein Ergebnis. Planen Sie mehrere Runden ein und betrachten Sie die Zeit als Investition in die Partnerschaft.
In Deutschland beendet die Unterschrift die Verhandlung, in China dokumentiert sie den Stand einer Beziehung, die sich weiterentwickelt. Ändern sich Umstände, gilt es als legitim, Konditionen erneut anzusprechen. Wer das weiß, reagiert gelassen, verweist auf die Beziehung und verhandelt Anpassungen gegen Gegenleistungen, statt auf den Vertragstext zu pochen.
Die Ränge sollten zur chinesischen Delegation passen: Verhandelt dort die Führungsebene, gehört auch auf deutscher Seite eine ranghohe Person an den Tisch, sonst fehlt der Gegenseite das Signal von Respekt und Verbindlichkeit. Ebenso wichtig ist Kontinuität, denn häufig wechselnde Ansprechpartner zerstören das aufgebaute Vertrauen.
Ein direktes Nein beschädigt die Beziehung. Formulieren Sie Ablehnung indirekt: als offene Frage, als Alternative oder als Punkt, den Sie prüfen müssen. So bleibt das Gesicht Ihres Gegenübers gewahrt, und die Tür für die nächste Runde bleibt offen. Genau diese Formulierungen lassen sich im Training an Fällen aus Ihrer Praxis üben.
Eine zentrale. Beim Essen wird Vertrauen aufgebaut, werden Hierarchien sichtbar und oft auch inhaltliche Weichen gestellt. Wer das Bankett als Nebensache behandelt oder auslässt, verhandelt am nächsten Tag gegen eine kühlere Gegenseite. Sitzordnung, Trinksprüche und Gastgeberrolle folgen eigenen Regeln, auf die ein Training gezielt vorbereitet.
Ja. Verhandlungen und Vertragsgestaltung sind ein eigenes Modul im China-Training von Dragon Business. Nach einer Bedarfsanalyse wird das Training auf Ihre Verhandlungssituation zugeschnitten und findet inhouse oder online statt, als kompakter Impuls oder ganztägig. Nehmen Sie einfach Kontakt auf.
